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Aktivitäten im Schuljahr 2012/2013

Im Detail

Als sich am Montagmorgen bereits um acht Uhr zahlreiche Schüler mit ihren Eltern vor dem Schulgebäude einfanden, deutete dies auf ein besonderes Ereignis hin. - Schulausflug! Pünktlich traf der Bus ein, die Gepäckstücke wurden verladen, jeder suchte sich einen Sitzplatz und los ging es Richtung Aalen. In Lorch grüßten das Kloster und der Nachbau eines römischer Wachturms, Schwäbisch Gmünd bot beeindruckende Baustellen mit Schleichverkehr und schließlich erreichten wir die Jugendherberge in Aalen. Schnell war das Übernachtungsgepäck ausgeladen und weiter ging nach Röthardt, dem Ausgangspunkt der Wanderung.

Klassenfahrt
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Das Wetter war freundlich mit viel Sonne und wenigen Wolken und so wurde der Rucksack anfangs noch mit viel Schwung den steilen Anstieg Richtung Braunenberg hoch getragen. Bevor die Klagen über das vermeintlich zunehmende Gewicht größer wurden, war schon der Grillplatz im Wald erreicht. Doch zuerst musste Holz gesammelt werden und endlich brannte das Feuer. Nachdem alle satt waren, wurden Bälle und Hüpfseile aus den Rucksäcken geholt und der erste Teil der Wanderung war vergessen. Doch wir waren noch nicht am Ziel angelangt. Also ging es weiter und nach und nach zog sich unsere Gruppe immer weiter auseinander. Nach wenigen Kilometern erreichten wir das schön gelegene Aalener Freibad und konnten uns endlich erfrischen und in den unterschiedlichen Becken herumtoben.

Wenig erfreulich war der abschließende Teil des Weges durch die Aalener Innenstadt, denn manch einer von uns war wohl noch nie so weit zu Fuß unterwegs gewesen. Endlich – die Jugendherberge war in Sicht.

Klassenfahrt
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Bei den Mädchen war es kein Problem, die Zimmer zu verteilen, schwieriger war diese Prozedur bei den Jungen. Manche können einfach nicht miteinander. Aber auch das war zu schaffen, aber nun kam der eigentliche Höhepunkt – die Betten beziehen! „Drei verschiedene Sachen! - Wo gehört was hin? - Brauche ich das alles überhaupt? - Das macht immer meine Mama!“

Frau Walla , Frau Heitmann und Herr Wöller waren schwer beschäftigt. Gemeinsam ging es einfach besser! Nachdem diese Hürde von allen genommen war, musste erkundet werden, wer nun in welchem Zimmer untergekommen war und ein Gerenne durch das Haus begann. Das Abendessen bot eine willkommene Unterbrechung und alle waren mit Rigatoni mit drei verschieden Soßen und grünem Salat sehr zufrieden. Bevor das von den Schülern selbst geplante „Abendprogramm“ im größen Saal begann, wurde die nähere Umgebung inspiziert und trotz reichlichem Abendessen das mitgebrachte Knabbergebäck gleich schon in Angriff genommen. Was da alles an Vorräten vorhanden war? Mit den gemeinsamen Liedern, einer tollen Modeschau und anderen Spielen hofften die Lehrer, die Kinder müde zu bekommen. Doch weit gefehlt!

Bevor Ruhe im Haus einkehrte musste mancher gleich mehrmals auf die Toilette, musste noch ein Blick in andere Zimmer riskiert werden und außerdem hatte man sich ja noch so viel zu erzählen.

Die Nacht war deshalb entsprechend kurz und nach einem guten Frühstück ging es in die hübsche Aalener Innenstadt zur Stadterkundung. Die Kinder durften sich anschließend in kleinen Gruppen selbst im Stadtkern bewegen und fanden viele Möglichkeiten ihr Geld auszugeben. Was machte es schon, wenn man die gerade gekaufte Kette gleich wieder verlor! Weiter ging es nun zum Limesmuseum. Unter dem schattigen Vordach eines Nachbaus einer römischen Reiterbaracke bastelten wir ein römisches Mühlespiel in einem kleinen Ledersäckchen und erhielten anschließend eine spannende Führung durch das Museum. Warum hat die große Kaiserstatue keine Schuhe an? Wie hoch war die riesige zentrale Halle im Reiterkastell? Kannten die Römer schon Fußbodenheizung? Wie viele gleich große Kastelle wie das in Aalen gab es im gesamten römischen Imperium? ( 7 !) Warum wohnten die römischen Reiter zusammen mit ihren Pferden? Warum wurden Schuhe in den Brunnen geworfen? Viele Fragen und interessante Antworten!

Ein weiterer Höhepunkt war die Möglichkeit, sich als römischer Legionär oder als feine römische Dame zu verkleiden.

Wie chic eine einfach geschnittene Tunika drapiert werden konnte. Puh, hat das Kettenhemd ein Gewicht und wie komme ich wieder heraus? Manches Kind beschloss, mit seinen Eltern nochmals das Limesmuseum zu besuchen. Es gibt noch so vieles zu sehen und zu erkunden.

Mühselig wurde der Rückweg zur Jugendherberge auch wenn jeder viel weniger zu tragen hatte als damals ein römischer Legionär. Kaum angekommen, traf der Omnibus zur Rückfahrt ein und es ging endlich wieder nach Hause. Auf der Rückfahrt war es deutlich leiser im Bus als auf der Hinfahrt. Nur wenige nahmen die schöne Landschaft der Albhochfläche wahr und gähnten und gähnten … Endlich wieder in Heiningen und die Eltern waren auch da. Geschafft - alle!!!Aktivitäten im Schuljahr 2012/2013