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Schullandheim Klasse 3b

Zweitägiger Schulausflug der Klasse 3b

Schon lange fieberte die Klasse dem Ausflug entgegen. Am 25. Juni 2015 ging es dann endlich los. Alle trafen sich morgens mit Vesper und Getränken gut versorgt an der Schule, um in Fahrgemeinschaften das erste Ziel des Abenteuers anzusteuern, Burg Wäscherschloss.

Dort wurde die Klasse schon von einer mittelalterlichen Bewohnerin der Burg erwartet. Erst einmal gab es bei herrlichem Wetter vor dem Burgtor interessante Informationen zur Lage der Burg. Auch darüber, warum der Name die Wörter „Schloss“ und „Burg“ enthält, wurde die Gruppe aufgeklärt.

Spannend war die Frage, was Kaiser Friedrich I Barbarossa mit der Burg Wäscherschloss zu tun hatte. Alle erfuhren, dass der Standort der Burg eine Wächterfunktion darstellte, um die Stammburg auf dem Hohenstaufen vor Feinden zu schützen, genauso wie z.B. der Hohenrechberg und Burg Staufeneck aus dem gleichen Grund errichtet wurden.

Die Legende, wie es zum Namen „Wäscherschloss“ kam, wurde von der Führerin Frau Allmendinger erzählt. Ob diese romantische Geschichte, nach der sich der Kaiser in eine Wäscherin verliebt hatte, tatsächlich stimmt, bleibt wohl der Fantasie überlassen.

Endlich ging es ins Innere der Burg. Dort konnten die früheren Wohnräume der Burgherrschaft besichtigt werden. Viele Einzelheiten aus dem täglichen Leben damals wurden bekannt. Und wo bitte gingen die Leute auf die Toilette???

Lebhaft wurde es in dem Raum, in dem die Ausrüstungen der Ritter zu sehen waren.

Die Informationen dazu brachten alle zum Staunen. War ein Kettenhemd damals vergleichsweise wirklich teurer als ein Einfamilienhaus heutzutage? Die Begründung wurde natürlich mitgeliefert.

Nachdem alle Ausrüstungsgegenstände erklärt und bestaunt waren, durften diese von allen anprobiert werden.

 

Nach diesem tollen Auftakt waren alle so hungrig, dass als nächstes das Vesper ausgepackt wurde. Im Schlosshof wurde gespeist und aus Behältern gegessen, über die jeder Ritter sicher gestaunt hätte.

Weiter ging es in Richtung Hohenstaufen. Der idyllische Weg durch einen Wald führte die Klasse nach Maitis, von dort aus wurde es anstrengender. Die Strecke führte steil bergauf und immer noch konnte man die Burg Wäscherschloss in der Ferne erkennen. Da noch genug Zeit war, bog die Wandergruppe in Richtung Spielburg ab, wo eine weitere Rast stattfand. Viele stellten enttäuscht fest, dass der Name nicht das Erwartete verbarg. Handelte es sich doch um eine Wiese mit einer Felsformation im Hintergrund. Es wurde der Versuch gestartet, Fußball zu spielen, aber die vielen Ameisenhaufen und das doch recht hohe Gras machten allen einen Strich durch die Rechnung.

Bald darauf brach die Gruppe in Richtung Jugendherberge auf und als alle dort angekommen waren, war tatsächlich der Hohenstaufen einmal ganz umrundet.

Die Zimmer zu beziehen und damit auszumachen, wer mit wem im Zimmer ist, ging schnell über die Bühne, die Kinder hatten sich vorher schon abgesprochen und so herrschte schnell Einigkeit.

Nach dem Spiel auf dem weitläufigen Gelände und dem Abendessen wurde ein „Bunter „Abend“ veranstaltet, bei dem ein von einer Schülerin vorbereitetes Quiz den Anfang machte und alle viel Spaß hatten.

Am nächsten Morgen wurde die Klasse von einem sehr reichhaltigen Frühstück überrascht und nach dem Zimmer aufräumen und Taschen packen ging es weiter ganz auf den Hohenstaufen hinauf.

Das dort durchgeführte Bergquiz hat allen viel Spaß gemacht und so gab es am Ende nur erste und zweite Sieger.

Beim anschließenden Würstchengrillen, das den Abschluss des Ausflugs bildete bevor es heimwärts ging, machte so manch einer mit der Tücke des selbstgeschnitzten Stocks Erfahrung, Nicht jede Wurst blieb aufgespießt bis sie fertig war. Aber beherzt wieder aufgesteckt schmeckte sie am Ende doch sehr gut.

Die Klasse machte sich dann auf den Weg zum Wannenhof, wo die Eltern warteten, um alle wieder nach Heiningen zu bringen.

Es war ein gelungener, sehr schöner Ausflug, der allen viel Freude gemacht hat.

Und man sieht daran, dass schon Drittklässler solch einer Unternehmung sehr gut gewachsen sind. Die Klassengemeinschaft wird gestärkt und profitiert hoffentlich lange davon.